Die TV-Dokumentation »Brennpunkt Erde:
Das Leben im Wald und der Krieg gegen die Tiere«
zeigt die Schönheit des Waldes und seiner Bewohner, der wild lebenden Tiere, aber auch die Verfolgung, den Krieg der Jäger gegen unsere Mitgeschöpfe.

Der erste Teil der Dokumentation zeigt das Leben im Wald: Wildschweine durchstreifen in Familienverbänden, den Rotten, die Wälder. Die Leitbache einer Rotte zeigt den Frischlingen, wo sie nahrhafte Wurzeln und Insektenlarven finden. Dadurch lockern Wildschweine die Erde auf und fördern so das gesunde Wachstum des Waldes. Zu den bekanntesten und leider auch scheuesten Tieren im Wald zählen die Rehe, obwohl sie eigentlich von Natur aus Bewohner von Wiesen und Waldrändern sind, wo sie Kräuter und Gräser finden. Auch viele Füchse leben in unseren Wäldern: Die Sonne lockt die Fuchswelpen zum Spielen aus dem Bau heraus. Doch unsere Wälder beherbergen nicht nur Rehe, Füchse und Wildschweine, sondern auch Hirsche, Damwild, Dachse, Luchse sowie viele kleinere Tierarten wie Marder, Siebenschläfer, Igel, Hasen, Wildkatzen. Obwohl unsere Restwälder meist leider nur noch reine Nutzwälder sind, bieten sie doch Rück­zugs­möglich­keiten für viele Tiere. Aber warum bekommen wir die Geschöpfe der Wälder und Felder nur sehr selten zu Gesicht? Warum fliehen sie vor uns Menschen?
Der zweite Teil der Dokumentation zeigt die grausame Wahrheit: Eine kleine Minderheit von 0,4 Prozent der der Bevölkerung macht Jagd auf wild lebende Tiere. Sozialstrukturen werden dadurch zersprengt und vernichtet. Jungtiere werden damit oft zu Waisen und verhungern, weil die Mutter von den Jägern erschossen wurde. Mit dem Tod ringende Artgenossen werden auf ihrer panischen Flucht zurückgelassen und verbluten unter Qualen, einsam im Gebüsch. Für die Tiere, die eigentlich unsere Mitgeschöpfe sind, herrscht somit Krieg in Wald und Flur.
Oft ist zu hören, dass Wildtiere nicht überhand nehmen dürften und der Jäger einen Ausgleich schaffen müsse. Dieses Argument ist allerdings längst wissenschaftlich widerlegt. Eine intakte Natur ist immer selbst in der Lage, das ökologische Gleichgewicht zu halten. In ihren Jagdzeitschriften geben Jäger ihre Motivation offen zu: den »Kick«, den Jäger verspüren, wenn sie auf ein Tier schießen.
Wer hat nicht schon einmal von einer Welt geträumt, in der die Menschen in Einheit untereinander und im Einklang mit der Natur und den Tieren leben? Doch solche paradiesischen Zustände fallen nicht einfach vom Himmel. Sie müssen erarbeitet werden. Das bedeutet: umdenken und mit alten Traditionen brechen. Tiere sind nicht von Natur aus scheu, sondern die Jäger, die ihnen nachstellen und sie töten, haben sie scheu und ängstlich gemacht. Und: Haben Tiere nicht das gleiche Recht auf Leben und Freiheit wie wir?

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Mehr als Freunde
Ein Leben unter Füchsen

Günther Schumann sah schon immer eine Faszination in der Natur- und Tierwelt. Dies führte zur leidenschaftlichen Naturfotografie. Auf dem Rückweg von einer Fotoexkursion macht er die Bekanntschaft mit einer jungen Füchsin. Er nannte sie Feline. Schritt für Schritt gewann er ihr Vertrauen und sie verlor jegliche Furcht vor ihm. Über 11 Jahre begleitete er die Fuchsdame Feline, die nun schon mehrfache Fuchsmama integrierte ihn sogar in ihre Fuchsfamilie.
Wie stark Günther Schuhmann in die Familiengemeinschaft der Füchse aufgenommen wurde, zeigte sich auch daran, dass auch die neuen Partner der Jungfüchse keinerlei Scheu vor ihm hatten.
Günther Schumann erhielt Einblicke in das Familienleben von Füchsen, wie wohl noch kein Mensch vor ihm.

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