Martin Luther - einmal anders

Die dunkle Seite Martin Luthers

betrachtet im Lichte der Lehre Jesu

Wer heute noch Martin Luther verehrt, dürfte sich wohl kaum bewusst sein, dass dieser Mann wiederholt zu Mord und Totschlag aufrief, Frauen missachtete und als Hexen verbrennen ließ, übelsten Antisemitismus predigte und damit sogar zum geistigen Vorläufer für Hitlers Holocaust wurde. Auch wenn viele meinen, Luthers Forderungen seien doch alle Vergangenheit, so muss doch in Erinnerung gerufen werden, dass noch 1944, fast 400 Jahre nach Luthers Tod, seine Hetzreden zitiert und damit sogar der Mord an Millionen Menschen gerechtfertigt wurden. Und dieses Vermächtnis Luthers besteht weiter, solange dieser Mann als „großer Deutscher“ verehrt wird, auch wenn man in unserer Zeit vieles unter den Teppich kehrt. Wäre es also nicht dringend geboten, die dunklen Kapitel des Wirkens Luthers endlich allesamt öffentlich zu machen und aufzuarbeiten, was bedeuten könnte, dass sich die lutherische Kirche konsequent von Luther und seinem umstrittenen und unchristlichen Tun distanzieren müsste, wenn sie eine positive Rolle in der Gestaltung unserer demokratischen Gesellschaft einnehmen möchte? Wenn dies nicht passiert, wer übernimmt dann die Garantie dafür, dass bei einem künftigen schweren gesellschaftlichen Konflikt nicht wieder Ähnliches passiert und Gewalt gegenüber unschuldigen Menschen wieder mit Luthers Lehren gerechtfertigt wird?

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